B O L I V I E N                        

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Hauptstadt: Sucre

Einwohner: ca. 9.427 Mio

Sprachen: Spanisch, Quechua, Aymara, Tupi-Guarani

Fläche: 1.098.581 qkm

Wirtschaft: Wichtigste Exportgüter: Erdgas, Mineralien, Soja, Erdöl

 


 

La Paz


Vor dem Hintergrund des majestätischen, schneebedeckten Illimani und eingeschlossen in ein Becken im bolivianischen Altiplano liegt in 3600 Metern Höhe die schöne, beeindruckende Stadt La Paz. La Paz ist Regierungssitz Boliviens - eine Stadt, in der sich die Architektur sowohl der Kolonialzeit als auch der republikanischen Epoche in gut erhaltenem Zustand zeigt und mit den neuen Gebäuden harmoniert, die das Zeitalter des Fortschritts und der Moderne hervorgebracht hat. La Paz ist ein Zusammenspiel aus Tradition und Moderne, eine gastfreundliche Stadt mit faszinierenden, geheimnisvollen und bunten Landschaften.

Karneval von Oruro


Oruro ist ein mystischer und mythischer Ort. Seine Bewohner pflegen noch Traditionen und Riten an heiligen andinen Stätten wie den Steinformationen El Cóndor, La Víbora, El Sapo, El Lagarto und Las Hormigas. In diese andinen Zeremonien haben auch die von den Spaniern importierten christlichen Glaubensinhalte Eingang gefunden. In Oruro finden wir indigene Volksstämme, die auf dem amerikanischen Kontinent große Bedeutung haben, wie die ethnischen Gruppen der Urus, der Uru-Muratos und der Uru-Chipayas. 

 

  

Trotz des die Region prägenden Ödlands hat die Natur Oruro mit reichhaltigen Ressourcen gesegnet. Neben den Mineralvorkommen sind auch andere Naturgeschenke wie die Thermalquellen von Capachos, Obrajes und Pazña zu nennen. Darüber hinaus gibt es in Oruro aktive Vulkane und Seeökosysteme wie den Poopó-See, der unzähligen Flamingos und anderen Seevögeln Heimat bietet. Besondere Erwähnung verdient schließlich auch die Salzlagune Salinas de Garcia Mendoza. 

Potosi


Die Stadt Potosí, die von der UNESCO zum Natur- und Kulturerbe der Menschheit erklärt worden ist, hat der Welt im Verlaufe von mehr als 450 Jahren ihre Naturreichtümer gegeben. Aus der Vergangenheit erhalten sind uns aber auch bedeutende Werke der religiösen Architektur wie annähernd 32 Kirchen und Gemeindekonvente, die diversen Orden - den Mercedariern, den Franziskanern, den Augustinern, den Dominikanern, den Jesuiten, den Bethlehemitern und anderen Mönchsgemeinschaften  - gehörten. Viele dieser Bauten sind für den Besucher auch heute noch zu bestaunen.

Sucre


Sucre, verfassungsmäßige Hauptstadt Boliviens und Sitz des OberstenGerichtshofs, ist eine Stadt der kolonialen Türme und Kampanilen, die sich über außergewöhnlich schönen Kirchen erheben. Bekannt ist Sucre als die Stadt der vier Namen - Ciudad Blanca, Charcas, Sucre und Chuquisaca. Im Jahre 1540 an der Stelle eines indigenen Weilers gegründet, ist die Stadt von der UNESCO zum Kulturerbe der Menschheit erklärt worden - aufgrund ihres Charakers als lebendiges Museum dessen, was den Glanzpunkt des Lebens des spanischen Adels der Kolonialzeit darstellte. Sucre liegt in 2800 Metern Höhe inmitten der Region der Zentraltäler Boliviens und 45 Minuten Flugzeit von La Paz entfernt.

Santa Cruz


Die Departamentalhauptstadt Santa Cruz de la Sierra ist eine Stadt mit besonderer Architektur. In ihrem historischen Stadtzentrum begegnen sich sowohl eine alte als auch eine moderne Stadt, die aufgrund dessen sowie der Aufgeschlossenheit und Gastlichkeit ihrer Bewohner ein attraktives Ziel für Touristen darstellt. Santa Cruz zeichnet sich durch ein lebendiges Handels- und Geschäftsleben aus und stellt zudem einen bedeutenden Standort für das internationale Bankwesen dar und liegt im Westen des Landes, in der Amazonasregion, wo es an Brasilien grenzt.  

Cochabamba


In ihrer Gesamtheit überschaut man die Stadt Cochabamba am besten vom Cristo de la Concordia aus, das dem Touristen einen uneingeschränkten Panoramablick bietet. Die Statue steht auf dem Hügel San Pedro in der gleichnamigen Zone und gilt als das größte Monument Südamerikas mit einem 44,44 Meter hohen Bild. Besonderes Kennzeichen Cochabambas ist dessen vielfältigeVegetation sowie das ausgezeichnete Klima. Die Küche Cochabambas zählt zu den anerkanntesten des Landes. 

Cochabamba - Valle Historico


Tarata: Tarata ist eine Ortschaft der Kolonialzeit, die noch den Charme enger Straßen, den Geruch von Mais und verbranntem Holz in sich trägt. Hier stand die Wiege zweier früherer Anführer der Republik - Mariano Melgarejo und René Barrientos - sowie des Caudillo Esteban Arce. 
Arani: Der Ort mit Ketschua-Ursprung ist Produktions-stätte des berühmten"Pan de Arani". Die im Ort beheimatete Handwerkskunst ist auf die Gewebeher-stellung spezilisiert. 
Totora: Totora ist der Inbegriff eines verträumten Dorfes, ein Pilgerziel für Künstler und Maler. Seine Brücken und Tore, seine Gässchen, Häuser und Winkel laden ein zum Inspirieren. 
Tiquipaya: Tiquipaya ist das Reich der Blumen, ein warmer und gastlicher Ort.
Cliza: Cliza ist der traditionelle Ort für die Märkte der indigenen Bewohner, er hat guten Maiswein und eine hervorragende örtliche Gastronomie.

  

Tarija


Das als Andalusien Boliviens bezeichnete Departamento ist ein von der Natur bevorzugter Garten, in dem sich Poesie, Gesang und Tanz miteinander verbinden und das mit fruchtbaren Tälern, ausgedehnten Ebenen und Flüssen mit kristallklarem Wasser gesegnet ist. Die Stadt Tarija
am Ufer des Río Guadalquivir ist eine Stadt, in der nahezu während des ganzen Jahres ein frühlingshaftes Klima herrscht. Kennzeichnend für Tarija sind die Gastlichkeit, die Fröhlichkeit und die Aufgeschlossenheit ihrer Bewohner. Die Flüsse und die Weinberge der Region bieten einen enormen Produktreichtum, worauf die Bewohner sehr stolz sind.

 Beni


Das Departamento Beni selbst ist durch seine ausgedehnten Wälder, sein tropisches Klima sowie seine breiten und wasserreichen Flüsse gekennzeichnet. Beni stellt eine der Regionen mit der größten Biovielfalt weltweit dar und ist die Heimat eines unvergleichlichen Reichtums an einzigartigen Flora- und Faunaarten. Verschiedene Ethnien haben diese Region bevölkert, aber die herausragende Kultur ist die in den Lomas de Moxos beheimatete Moxos-Kultur (1000 v.Chr.). Es handelt sich bei dieser Region um eine Sumpfzone mit hoher Niederschlagsmenge, was die seinerzeit hier lebenden Völker der Region dazu bewog, ihre Zitadellen und Zereminienzentren auf künstlich angelegten Hügeln zu errichten, die heute bedeutende archäologische Überreste der Epoche in sich bergen.  

Pando


Das Departamento Pando mit seiner Hauptstadt Cobija ist die Region, die bis zum Jahre 1938 das Kolonisationsgebiet des Nordwestens war. Es handelt sich um eine der dünnstbesiedeltsten Regionen des Landes, dessen wirtschaftliches Leben auf der Ernte von Kastanien und Kautschuk sowie auf der Nutzung hochwertiger Hölzer beruht. Pando ist nahezu in seiner Gesamtheit eine von mäßig hohen, parallel zueinander liegenden und sich von Westen nach Osten erstreckenden Hügeln geprägte Ebene. Seine Touristenattraktionen sind zwar wenig bekannt, jedoch stellen sie aufgrund ihrer Schönheit sowie des Zaubers, der die unerforschten Wälder und Ebenen, die Siedlungen und Flüsse umgibt, eine besondere Einladung an den Abenteurer und Ökotouristen dar.

Quelle: http://www.bolivia.de/