DOMINIKANISCHE REPUBLIK

 

KULTUR  STRÄNDE  NATUR  ABENTEUER & SPORT 



 

Hauptstadt: Santo Domingo

Einwohner: ca. 9 Mio 

Sprachen: Spanisch

Fläche: 48.730 qkm

 

KULTUR

 

Santo Domingo: Koloniales Erbe in der ersten Stadt der Neuen Welt

 

Santo Domingo, von Bartholomé Colón, dem Bruder von Christoph Kolumbus im Jahr 1496 an der Südküste, rund um die Mündung des Rio Ozama, gegründet, war die erste koloniale Stadt Amerikas. Im sanierten historischen Stadtkern, der seit 1990 zum UNESCO Weltkulturerbe zählt, finden sich noch heute gut erhaltene steinerne Zeitzeugen aus der Epoche der kolonialen Eroberungen. Damit ist die Zona Colonial, wie die Altstadt auf Spanisch heißt, ein Muss für jeden kulturinteressierten Touristen.

 

 

Alcázar de Colón


Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen der Alcázar de Colón, der Palast, in dem Diego Colón, der Sohn von Christoph Kolumbus residierte. Der von 1510 bis 1514 ohne die Verwendung eines einzigen Nagels erbaute Palast des damaligen Vizekönigs liegt an der Plaza de España

 

Plaza España


Plaza España mit Blick über den Fluss Ozama. Für sechs Jahrzehnte war der Palast Sitz der spanischen Kolonialre-gierung in der Neuen Welt. In den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde er restauriert und beherbergt heute das VizeköniglicheMuseum.  

  

Torre de Homenaje - Ozama


Zwischen der Straße der Damen und dem Río Ozama liegt die Ozama-Festung mit dem Torre de Homenaje. Von diesem Ehrenturm wurden alle Schiffe begrüßt und natürlich überwacht, die über den Fluss den damaligen Hafen der Stadt anliefen. 

 

Santa Maria de la Encarnación 


Besonderes Highlight ist die Kathedrale Santa Maria de la Encarnación, die älteste Kathedrale Amerikas, deren Grundstein 1521 gelegt wurde. 1546 wurde sie von Papst Paul III. zur ersten erzbischöflichen Kathedrale der Neuen Welt erhoben.Wirkt die Kathedrale von außen recht schlicht, beherbergt sie im Inneren 14 Kapellen mit teils sehr wertvollen Altären, wie die Virgen de Guadeloupe, oder die Nuestra Señora de Altagracia.  

Faro a Colón


Im Jahr 1877 wurde bei Grabungen in den Katakomben das Grab Christoph Kolumbus gefunden, dessen Gebeine 1992 anlässlich der 500-Jahrfeier der Entdeckung Amerikas in den neuen Leuchtturm, Faro a Colón, überführt wurden.  


 

STRÄNDE 


Strand Samaná


Halbinsel Samaná. Besonders berühmt für ihre Traumstrände ist die Halbinsel Samaná. Weißer Sand, Palmenhaine und kleine, der Bucht vorgelagerte, Inseln bieten Karibik-Traumurlaub par excellénce.  

Strand Samaná 



 

Cayo Levantado


Vom Hauptort Santa Bárbara de Samaná aus starten Auflugsboote zur „Bacardi-Insel“ Cayo Levantado. Die Buchten von Samaná und Rincón gehören zu den „schönsten der Welt“. 


Natur & Ökotourismus

 

Jarabacoa


Idealer Ausgangspunkt für ein- oder mehrtägige Ausflüge in die Natur ist der Ort Jarabacoa, 600 Meter ü.d.M. gelegen, am Rande der Gebirgskette CordilleraCentral. Statt Palmen erwarten den Besucher Pinienwälder und Erdbeer-felder in fast mitteleuropäischem Klima. Diese Bergwelt bietet sich für Wander- oder Reitausflüge an.

 

Die Halbinsel Samaná 


Ein weiteres Naturparadies ist die Halbinsel Samaná mit ihren malerischen Fels- und Sandbuchten, idyllischen Stränden unterschiedlicher Ausdehnung, markanten Riffen, und faszinierenden Wasserfällen. Ein großes Ereignis ist der jährliche Aufenthalt der Buckelwale, die zwischen Januar und März die Bucht von Samaná ansteuern.  

 

Samana– Nationalpark Los Haitises 


Im 208 Quadratkilometer großen Nationalpark Los Haitises in der Bucht von Samaná findet der Besucher eine Fülle kleiner Süßwasserflüsse und Mangrovenwälder, die in eine Korallen-landschaft münden, glasklare Lagunen und sogar Tropfsteinhöhlen.

 

Samana– Nationalpark Los Haitises


Pelikane und andere seltene, tropische Vögel, wie zum Beispiel der Fregattvogel, lassen sich hier beobachten. Bereits 1991 wurde mit dem CEBSE (Centro para la Conservación y Ecodesarrollo de la Bahía de Samaná y su Entorno, zu deutsch: „Zentrum für Schutz und nachhaltige ökologische Entwicklung der Bucht von Samaná und ihrer Umgebung“) eine gemein-nützige Organisation gegründet, um die Erhaltung und die nachhaltige Nutzung der natürlichen und kulturellen Ressourcen in der Region zu fördern.


Hintergrund-Infos zum Naturschutz in der Dominikanischen Republik:

Anders als in manch anderen Schwellenländern, in denen ökologische Aspekte dem Trachten nach Wirtschaftswachstum weichen müssen, wird in der Dominikanischen Republik seit langem sehr auf den Erhalt der Natur geachtet. Sicher spielt dabei unter anderem das Bewusstsein, auf einer Insel zu leben, in der alle ökologischen Ressourcen in begrenztem Maße zur Verfügung stehen, eine wichtige Rolle. Das Staatsgebiet der Dominikanische Republik ist zu 40 Prozent von zusammenhängenden Waldflächen bedeckt. Fast ein Drittel des Territoriums der Dominikanischen Republik sind Naturschutzreservate, über 70 Gebiete stehen unter staatlichem Schutz. Es gibt 22 Nationalparks, zehn Naturreservate und viele kleine Naturdenkmäler wie Flussmündungen, Dünen, Buchten, Senken oder kleine Erhebungen, Vernetzungskorridore und weitere landschaftlich einmalige Gebiete, die mit mehr oder weniger prioritärem Status geschützt sind. All diese Maßnahmen haben die Aufrechterhaltung der Vielfalt von Fauna und Flora des Landes zum Ziel. Mit Erfolg, wie Zahlen beweisen: 85 Prozent der im Nordatlantik lebenden Buckelwale paaren sich vor den Küsten der Dominikanischen Republik. 300.000 Besucher kommen jährlich allein in den „Nationalpark des Ostens“, der damit einen Umsatz von drei Millionen US-Dollar erwirtschaftet. Gemessenan der Größe des Landes ist der Anteil geschützter Flächen höher als in jedem anderen Land auf dem amerikanischen Kontinent.


 

ABENTEUER & SPORT

 

River Rafting Jarabacoa


So abwechslungsreich die Landschaft in der Dominikanischen Republik, so vielfältig sind auch die Möglichkeiten, dort im Urlaub aktiv zu werden. Magnet für alle, die sich für Canyoning, River-Rafting oder Gipfeltrekking interessieren, ist das Landesinnere mit seinen lebhaften Flüssen, tiefen Schluchten, steilen Felsen und dem höchsten Berg der Karibik, dem Pico Duarte mit 3.175 Metern.

 

Windsurfing Cabarete


Cabarete an der Nordküste der Dominikanischen Republik zählt aufgrund seines besonderen Mikroklimas, das fast pausenlos Wind und Wellen garantiert, seit den neunziger Jahren zur Top-Ten der internationalen Surfer-Community. 

Kiteboarding Cabarete 


Cabarete ist heute Austragungsort verschiedener internationaler Wettkämpfe, sowohl im Windsurfen als auch im Kitesurfen und Wellenreiten. Die Kleinstadt Cabarete liegt nur 25 Kilometer vom Flughafen Puerto Plata entfernt 

  

Tauchen - Isla Saona 


Die Dominikanische Republik bietet alles, was das Taucherherz begehrt: Entlang der 1.600 Kilometer langen Küste des Landes erkundet man bunte Riffe, einzigartige Höhlen und beein- druckende Schiffswracks. Die Reviere liegen sowohl im Atlantischen Ozean als auch im Karibischen Meer. Ausgangs-punkt zu verschiedenen Tauchtouren – zum Beispiel auf die malerische „Isla Saona“ im „Parque Nacional del Este“ – ist in der Regel die Stadt Bayahibe.   

La Romana 


Von La Romana aus starten Ausflugsschiffe zu einem weiteren Juwel der dominikanischen Karibik – der Isla Catalina. Ein Tauchgang zu der beein-druckenden Unterwassersteilwand, die nahe der Insel aus einer Tiefe von 40 Metern aufragt, wird garantiert zu einem unvergesslichen Erlebnis. 

Info:  

 

http://www.dr-botschaft.de/tourismus/