P E R Ú

  

            Kultur  Abenteuer & Sport   Natur  Strände

              

Hauptstadt: Lima

Einwohner: ca. 29,8 Mio

Sprachen: Spanisch, Quechua, Aymara

Landschaftszonen: Costa (Küste), Sierra (Anden, Hochland), Selva (Urwald)

Fläche: 1.285.220 qkm 

KULTUR    

Viele der Feste, Bräuchte und Traditionen, die aktuell existieren, werden bereits seit präkolumbischen Zeiten gepflegt. Von der Kleidung über Folklore bis hin zum Glauben, den Arbeitsformen und der Küche – das Vermächtnis jahrtausende alter Kulturen wird auf vielfältige Weise am Leben gehalten. 

Perú verfügt über 12 Weltkulturerbestätten

 

 

Cusco

                                             

1983 in die Liste der Weltkulturerben aufgenommen

Cusco im Süden der peruanischen Anden (3.250 m ü.M.S.) ist die wichtigste Tourismus-Stadt des Landes und eine der bedeutendsten Amerikas. Der Name Cusco oder Qosqo bedeutet in Quechua „Nabel der Welt", denn bereits damals kontrollierte dieses Reich ein weites Wegenetz, das praktisch ganz Südamerika vom Süden Kolumbiens bis zum Norden Argentiniens vereinte.

 


Historisches Schutzgebiet Machu Picchu 

 

1983 in die Liste der Weltkulturerben aufgenommen

Die Zitadelle von Machu Picchu im Süden der peruanischen Anden ist die bedeutendste Sehenswürdigkeit von Cusco. Die Zitadelle wird als eine der aussergewöhnlichsten Landschaftsarchitekturen der Welt angesehen. Machu Picchu („alter Berg" auf Quechua) liegt auf einem Berg, der über das tiefe Canyon des Urubamba Flusses mitten im tropischen Urwald emporragt. 


 

Archäologisches Gebiet Chan Chan

                                        

                                        1986 in die Liste der Weltkulturerben aufgenommen

Chan Chan ist international als grösste aus Lehmziegel erbaute Zitadelle der vorspanischen Zeit bekannt. In der Yunga-Sprache bedeutet Jang Jang „Sonne Sonne". Sie war das religiöse Zentrum des Chimú-Reiches (700-1400 n.C.) im Moche Flusstal im Norden Perús.


 

Archäologischer Komplex Chavin 

 

1985 in die Liste der Weltkulturerben aufgenommen

Die archäologische Stätte Chavin de Huántar stammt aus der Zeit zwischen 1000 und 300 v.C. und ist eine Zusammenfassung der Entwicklung der andinen Kultur. Chavin ist eine der ältesten Kultstätten aus Stein in ganz Amerika

   

 

Nasca-Linien 

                                        1994 in die Liste der Weltkulturerben aufgenommen

Zwei Stunden von der Stadt Ica entfernt, nehmen diese unglaublichen Linien in der Wüste, die Tier-, Vogel- und Gottheitsfiguren darstellen, eine Fläche von über 450 qkm ein 


 


 

Historisches Zentrum von Arequipa

 

2000 in die Liste der Weltkulturerben aufgenommen

Arequipa, die zweit grösste Stadt Perus, liegt im Süden der peruanischen Anden. Wegen des weissen Vulkangesteins (Sillar), mit dem die Häuser und öffentlichen Gebäude gebaut sind, ist Arequipa auch als „weisse Stadt" bekannt. Um Arequipa herum gibt es unzählige touristische Sehenswürdigkeitenwie das Colca- und das Cotahuasi Canyon; dieses letztere ist das tiefste der Welt.

 

 

NATURSCHUTZGEBIETE 

In Perú gibt es 60 verschiedene Naturschutzgebiete, die einmalige Naturerlebnisse bieten sowie 1.816 verschiedene Vogelarten, mehr als in Nordamerika und Europa zusammen.  

Perú besitzt 11 Ökoregionen und 84 von weltweit 117 Lebensräumen, eine vielfältige Landschaft und großem Reichtum an natürlichen Ressourcen.

 

Nationalpark Huascarán

 

1985 in die Liste der Weltnaturerben aufgenommen

Der Nationalpark Huascarán ist der zweit grösste Naturpark Südamerikas in den Anden und ist das Herz der höchsten tropischen Gebirgskette der Welt.


 

Nationalpark Manu

 

1987 in die Liste der Weltnaturerben aufgenommen

Der Naturpark befindet sich zwischen der Provinz Manu (Madre de Dios) und Paucartambo (Cusco) und umfasst das Gebiet der östlichen Anden-Berghänge im peruanischen Amazonas Urwald. Er ist das Paradies von 20.000 Pflanzen- 1.200 Vogel-, 200 Säugetierarten und einer bisher noch unbekannten Anzahl Reptilien,  Amphibien und Insekten 


  

In Peru sind ungefähr 3.000 Orchideenarten heimisch, die meisten in den tropischen Nebelwäldern an den Osthän-

gen der Anden, den Vor-Anden und Randgebiet des  Regenwaldes (Ceja de Selva)  


             

 

 


 

Rupicola Peruviana
 


 


 


 

 

ABENTEUER & SPORT 

Hier kommt jeder auf seine Kosten, der Abenteuer und sportliche Aktivitäten sucht.

Ob Paragleiten, Surfen, Rafting, Bergsteigen oder Trekking - Perú bietet viele Möglichkeiten für Sportler & Abenteurer!

 


Paragleiten & Drachenfliegen

 

In Peru kommen Anhänger dieser Sportarten voll auf ihre Kosten. Im heiligen Tal der Inkas “Valle Sagrado” bei Cusco hat man die einmalige Gelegenheit, die alten Inkabauwerke von oben zu betrachten. Im Tal “Callejón de Huaylas” bei Áncash fliegt man auf der Höhe von beeindruckenden Gletschergipfeln. An den Küstenhängen der “Costa Verde” in Lima führt der Flug über das Meer und bietet einen herrlichen Blick auf die Stadt. 









Surfen

 

Die peruanische Küste bietet das ganze Jahr über permanenten Wellengang. Bei Wellenreitern beliebt sind die im Norden gelegenen Orte Cabo Blanco, Máncora, Lobitos, Chicama mit der längsten linksdrehenden Welle der Welt, Huanchaco, Pacasmayo und Los Órganos.
 

 

Rafting

In den peruanischen Anden und ihren tiefen Schluchten bieten sich ideale 

Bedingungen für Wildwasserfahrer. Die bekanntesten Flüsse hierfür sind der Apurímac (Klassen II und V), der Cotahuasibei Arequipa (Klasse V) und der Tambopata im peruanischen Regenwald.

 

 

Bergsteigen

 

In den peruanischen Anden finden Bergfreunde ungeahnte Möglichkeiten. Eine einmalige Anzahl von Bergen ohne übermässig viele Kletterer, das fast ganzjährig milde Klima und der relativ einfache Zugang zu vom Grossstadtlärm völlig abgeschnittenen Orten. Aufgrund dieser einmaligen Kombination ist Peru eines der bevorzugten Reiseziele von Bergsportlern aus aller Welt.

 

Trekking

 

Bei einer Wanderung in Peru bewegt sich der Wanderer durch die herrliche Landschaft der Anden vorbei an faszinierenden Gletschern und Bergseen. Das alte Wegnetz im Reich der Inkas “Qapac Ñan” erlaubt dem Besucher, die entlang der Wege gelegenen einheimischen Gemeinschaften kennen zu lernen.  

 


 

 

STRÄNDE

Die 3000 km lange peruanische Küste bietet unterschiedliche Optionen: von sanften ruhigen Stränden bis hin zu herrlichen wilden Wellen

  

Punta Sal 

 

Dieser Strand im Norden mit weißem Sand, klarer See, heißem Klima und Fischreichtum, gilt als der schönste und größte Badeort der peruanischen Küste und garantiert Sonne und Wärme das ganze Jahr. Punta Sal ist ein kleiner Ort auf der Höhe des km 1191 der Panamericana bei Tumbes. Warmes Wasser und einmalige Wellen verwandeln den Ort zu einem Paradies. 

 

Paracas: Mendieta Ica 

 

Paracas ist ohne Zweifel einer der aufregendsten Orte der peruanischen Küste. Hier findet man unvergleichliche Landschaften, wo salzige Wüsten direkt an das blaue Meer stoßen und herrliche Strände, Buchten oder gigantische Felsenküsten mit von Wellen geformten Bögen bilden. Das Naturschutzgebiet Paracas und die Strände erreicht man von der auf der Höhe des km 24 der Panamericana gelegenen Stadt Pisco aus. 


 

Huanchaco, La Libertad 

13 km nordwestlich von Trujillo liegt dieser Strand nahe den archäologischen Ausgrabungen Chan Chan. Bekannt sind die typischen Schilfboote “Caballitos de Totora“ und Surfbretter, die hier in See stechen. Sehenswert sind der Hafen, das Zentrum für Kunsthandwerk und die am höchsten Punkt des Ortes gelegene Kirche „Virgen del Perpetuo Socorro“ aus der Kolonialzeit.

 

http://www.peru.travel/de/perudaslandderverborgenenschatze.aspx

   

Quelle: PromPerú